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§22f UStgG

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  • Autor
    Beiträge
  • #6217
    Florundum
    Mitglied
    Hallo @Jutta,
    danke für den Hinweis ; ) und ja, ich hab die Zeit investiert und denke auch das WARUM in dieser Angelegenheit nachvollziehen zu können.
    @ Karlas-Wood-Dreams,
    danke dir, ich gehe dann mal lesen : )
    LG Flo
    #6220
    fairpreis365
    Mitglied
    PWL informiert übrigens im Ticket-Support-Center über diese Problematik.

    #6273
    Rundum
    Mitglied
    Da kann ich leider nicht finden, wie ich es nun machen soll. Aber bis September wird sich das hoffentlich verständlich regeln lassen. Oder soll ich es per Post senden?
    Gruß
    Gesa
    #6280
    fairpreis365
    Mitglied
    Hallo Gesa.
    Wie Du die Bescheinigung deines FAs an die Plattform übermittelst, ist ja eigentlich egal.
    Du kannst es so erledigen, wie ich es bereits weiter oben am 13.03.19 beschrieben habe –
    oder – Du sendest eine Kopie per Post (aber wozu Geld ausgeben ?) … jeder Weg führt Dich zum Ziel. 😉
    Was ich bereits erledigt habe, daran muß ich nicht mehr denken !
    #5156
    Ilses_Perlen
    Mitglied
    §22 für Österreicher
    Für Deutschland benötigen wir eine Bescheinigung nach §22 um die Betreiber der deutschen Plattformen aus der Haftung bezüglich Umsatzsteuer in Deutschland zu entlassen.
    Zuständig für uns ist das Finanzasmt in München II. Als Kleinunternehmer bekommen wir dann einen Negativbescheid.

    Näheres dazu mit Formular, Adrssen etc. findet ihr auf der
    Homepage der WKO 
    https://www.wko.at/site/go-online/pflichten-fuer-betreiber-von-online-marktplaetzen.html 
    Ups:  Leider erkennt PWL momentan diesen Bescheid nicht an.
    Ich bin mir aber sicher, dass das nur ein Irrtum sein kann und die nötige Information dazu fehlt.
    Eure Ilse
    #5102
    H-B-Design
    Mitglied
    Pwl schrieb:
    Im Mitgliedsbereich ist nun eine Upload-Funktion für
    die Bescheinigung über die Erfassung als Steuerpflichtiger
    (Unternehmer) im Sinne von § 22f Abs. 1 Satz 2 UStG zu finden.

    Bisher haben wir diese Bescheinigungen per Email oder Ticket-System von unseren Verkäufern erhalten.
    Um
    den Aufwand aber für alle Beteiligten zu minimieren und am 01. Oktober
    keine Shops deaktivieren zu müssen, haben wir nun im Verkäuferaccount
    einen Upload zur Verfügung gestellt. 

    Die Funktion ist unter „Verkaufen“ –> „Verkäufer-Tools“ –> „Globale Einstellungen“ zu finden.

    Weitere Informationen stellen wir hierzu in unseren FAQs bereit. –> https://bit.ly/2KtkbGq

    Marco Beckmann 
    productswithlove.de 
    Florastr.37 
    D-42553 Velbert 
    E-Mail: support@productswithlove.de

    Es ist ganz einfach hochzuladen, ich habe eine Pdf Datei erstellt, hat sofort geklappt.
    Liebe Grüße
    Hanne

    #5127
    H-B-Design
    Mitglied
    Nachtrag:
    Diese Bescheinigung braucht jeder, der einen Onlineshop hat und auf deutschen Plattformen Waren verkauft, egal ob Kleingewerbe oder Steuerpflichtiger. Ich habe meine Bescheinigung innerhalb von einer Woche vom Finanzamt zurück bekommen. Wenn jemand die Bescheinigung bis zum 1.10.2019 nicht hochgeladen hat, wird der Shop deaktiviert, nur mal zur Info!
    Liebe Grüße
    Hanne
    #5075
    Ilses_Perlen
    Mitglied
    §22 für Österreicher
    Der Negativbescheid von Finanzamt München II wurde anerkannt.
    #5805

    Hallo in die Runde,

    hatte gestern und heute jede Menge Termine mit dem Gewerbeamt, meinem Steuerberater und noch mal mit dem Gewerbeamt und dann dem Finanzamt.

    Grundsätzlich darf jede Verkaufsplattform von ihren Shop-Betreibern diesen Nachweis, dass sie steuerlich erfasst sind abfordern und – da die Übergangsfrist ja Ende September abläuft – auch den Shop schließen, wenn der Verkäufer diesen Nachweis nicht erbracht hat.

    Genau da ist der Punkt: der Plattformbetreiber kann, muss aber nicht. Allerdings haftet er dann für Shop-Betreiber die evtl. anfallende Steuern nicht entrichten. Wenn ein Plattformbetreiber seinen Verkäufern vertraut, muss er diesen Beleg nicht anfordern, oder zumindest eine Verzögerung nicht mit der Sanktion einer Shop-Sperre belegen.

    Ich hatte diesen Nachweis heute früh binnen 10 Minuten und er kostet auch nichts. Blöd nur, dass ich ihn direkt bei der Service-Stelle meines zuständigen Finanzamtes abgeholt habe und zu Hause keinen Scanner habe. So passiert der offizielle Teil jetzt erst Anfang nächster Woche.

    eBay ist rigoros und Amazon und andere auch. Ich denke Marco, wird da nicht ganz so streng sein, so lange er diesen Beleg – der quasi eine Versicherungspolice für ihn ist – in den nächsten Tagen und Wochen auch wirklich bekommt. Oder, Marco?

    Liebe Grüße von Gabi

    gabis-creativshop

    #5684
    H-B-Design
    Mitglied
    Hallo Gabi,
    Fakt ist, das jeder ausnahmslos, der einen Onlineshop betreibt, diesen Bescheid hinterlegen muss. Das ist ein Gesetz! Mit vertrauen hat das nichts zu tun, ich glaube auch PWL sind hier die Hände gebunden.
    Aber wenn du den Bescheid in der nächsten Woche hochlädst, bist du doch auf der sicheren Seite. Es muss nur bis Ende September erledigt sein.
    LG
    Hanne
    #5229

    Hallo Hanne

    „Mit Einführung der §§ 22f und 22e Umsatzsteuergesetz (UStG) gibt es ab 1. Januar 2019 neue Aufzeichnungspflichten für Betreiber von elektronischen Marktplätzen. Zudem wird eine sogenannte Gefährdungshaftung normiert. Damit sollen künftig Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktplätzen im Internet verhindert werden.“  (Zitat)

    Das ist Fakt – es ist kein Gesetz für Online-Händler, sondern ein Gesetz für die Finanzbehörden um Betreiber von Online-Plattformen in Regress nehmen zu können, wenn online-Händler ihre evtl. anfallenden Steuern nicht bezahlen. Dieser Bescheid ist eine Art Versicherungspolice für den Plattform-Betreiber, denn so muss er nicht für Steuerschulden „seiner“ Verkäufer geradestehen.

    Es ist ausdrücklich keine gesetzliche Verpflichtung für den Online-Verkäufer, sondern für den Plattformbetreiber. Dass dieser es zu einer Pflicht für seine Shop-Betreiber macht ist nachvollziehbar, denn nur so kann er sich ab 1. Oktober gegen Regressforderungen der Finanzbehörden schützen.

    Das Finanzamt verlangt einen solchen Bescheid – den es ja auch nur auf Verlangen ausstellt und nicht automatisch – nicht von einem Shop-Betreiber, Online-Händler oder wie auch immer man das nennen mag. Wer einen eigenständigen Shop hat, also nicht über eine Plattform verkauft, hat mit dieser „Versicherungspolice“ für Plattformbetreiber überhaupt gar nichts zu tun.

    LG Gabi

    P.S.: Dazu gibt es Tausende und Abertausende Informationen im Internet, aber die vom Bundesministerium für Finanzen und einigen online-Anwälten sind gut zu lesen und zu verstehen.

    #5196
    H-B-Design
    Mitglied
    Hallo Gabi,
    ja, so ist es, aber wir müssen es trotzdem machen, da wir online bei einer Plattform verkaufen.
    Schönen Abend und liebe Grüße
    Hanne
    #5570

    Hallo Hanne,

    aber wir müssen es eben nicht von Gesetzes wegen machen, sondern weil Marco das möchte und weil er jedes Recht dazu hat sich so vor finanziellen Forderungen durch die Finanzbehörden zu schützen. Wobei ich ja fest daran glaube, dass wir „Kreatives Volk“ nur wenig kriminelle Energie haben und er bestimmt auch ohne diese „Versicherungspolice“ keine Sorgen haben müsste.

    Bei eBay ist das sicher anders, was sich da so tummelt – vor allem aus dem asiatischen Raum -, da muss man sich schon sehr konsequent schützen; das könnte sonst auch für so einen großen Global Player wie eBay sehr unangenehm und teuer werden.

    Liebe Grüße von Gabi

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